Am  27. April 2019 hatte der Heimatverein Indersdorf zu seiner Ausstellungseröffnung eingeladen.

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Viele Gemeindemitglieder aus Indersdorf und den umliegenden Ortschaften waren gekommen. Sie haben gehofft, die ehrwürdigen Schwestern persönlich zu treffen um mit ihnen Erinnerungen austauschen zu können. Sie wurden nicht enttäuscht, da die zwar betagten aber sehr rüstigen Barmherzigen Schwestern eigens zu der Ausstellungseröffnung aus dem Mutterhaus angereist waren.

Der Vorsitzende des Heimatvereins Anton Wagatha begrüßte die anwesenden Gäste und sprach allen, die bei diesem Projekt miteingebunden waren, seinen Dank aus und übergab jedem einen Blumenstrauß. 

Danach brachte die Generaloberin der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul  Sr. Rosa-Maria Dick in ihrer Ansprache die Verbundenheit zu Indersdorf zum Ausdruck und wies darauf hin, dass in Indersdorf das ganze vinzentinische Gedankengut umgesetzt wurde. Die Barmherzigen Schwestern waren sowohl in der Kranken- und Altenpflege als auch bei der Erziehung und Bildung von  Kindern, selbst von straffällig gewordenen Jugendlichen,  im Einsatz.

Bezirkstagspräsident Herr Mederer hob in launigen Worten hervor, welche Winkelzüge seitens seiner Vor- Vorvorgänger zum Einsatz gekommen waren um die Umwidmung des Klosters Indersdorf in eine Nervenheilanstalt zu verhindern und somit den Weg letztendlich freizumachen für die segensreiche Ansiedlung der Barmherzigen Schwestern im Kloster.

Bürgermeister Obesser betonte, dass er wie so viele der hier Anwesenden eine persönliche Verbindung zu den Barmherzigen Schwestern habe, waren sie doch im Krankenhaus in Indersdorf auch auf der Entbindungsstation tätig. Zwar läge das außerhalb seines Erinnerungsvermögens, aber er hat im Krankenhaus unter der Obhut der Schwestern das Licht der Welt erblickt.

In ihrer Ansprache erläuterte  Christel Böller das Konzept der Ausstellung und bedankte sich vor allem bei Frau Dr. Susanne Kaup, der Archivarin der Barmherzigen Schwestern, die dieses Konzept entworfen hat und auch den Begleitband zu der Ausstellung zusammengestellt hat.

Im Anschluss sind nochmals die Themen der Ausstellung aufgeführt:

1.) die Geschichte der Barmherzigen Schwestern

2.) die Marienanstalt (1856 - 1938)

3.) die UNRRA (1945 - 1946)

4.) die Schulen (1949 -1995)

5.) der Kindergarten (1949 -1995)

6.) das Krankenhaus, das Altenheim und die Sozialstation (1869 - 1992)

7.) die Teilnahme am Leben der Gemeinde.

In einer eigens aufgebauten Hörstation können sich die Besucher Biografien und Gedanken  von Sr. Borromäa, Sr. Charlotte, Sr. Edmunda, Sr. Solemnis und Sr. Tabitha  die in Indersdorf in der Realschule, im Kindergarten und im Krankenhaus tätig gewesen sind, anhören.

An folgenden Sonntagen  führt Christel Böller durch die Sonderausstellung:

18.08.2019 14:30 Uhr

01.09.2019 14:30 Uhr (Schwerpunkt Krankenhausgeschichte)

 

 

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