Der 89-jährige jüdische Überlebende Manny Drukier hat während seiner Jugend die nationalsozialistische Verfolgung in Polen erlebt. Er war Häftling im Konzentrationslager Buchenwald.

Nach Kriegsende hörte er vom internationalen Kinderzentrum Kloster Indersdorf, wo junge ausländische Überlebende Essen und Unterkunft erhalten konnten und vielleicht sogar ein Visum nach Amerika, der damaligen Hoffnung auf eine bessere Welt.

Obwohl er - durch den Holocaust bedingt - nur über vier Jahre Grundschulbildung verfügte, gelang es ihm, eine der größten Möbelfabriken Kanadas aufzubauen, zwei Lifestyle-Zeitschriften herauszugeben und Autor zahlreicher Bücher zu werden.

Jetzt hat Manny Drukier dem Heimatverein Indersdorf seine Sammlung historischer Fotos aus der Nachkriegszeit im Kloster Indersdorf geschenkt. Er kommt zusammen mit seinen Kindern, Enkeln und einem kanadischen Filmteam zu öffentlichen Zeitzeugengespräch am Donnerstag, 26. Oktober, 19 Uhr in den Barocksaal des Klosters Indersdorf..

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